24. 07. 2008

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Abgelegt als: Ausland, Religion - freiburgerthesen @ 11:03

Irgendwie erinnert mich der Hype um Barack Obama stark an die Papst-Hysterie: Man ist begeistert von einem Typen, über den man eigentlich nichts weiß, dessen Programm man nicht wirklich kennt, nur weil er… ja, was eigentlich? Anders ist? Neu ist? Was soll die Begeisterung?

Gut, ich finde Obama klasse, weil sich viele seiner Vorstellungen mit den meinen decken. Wobei ich nicht dem Irrtum vieler hiesiger Sozialdemokraten unterliege, er sei ein solcher. US-liberal, ja, aber das ist immer noch nicht wirklich "links", kein "demokratischer Sozialismus". Es steckt immer noch viel Marktwirtschaft in einem wie Obama, viel Religion, viel "American Values". Sonst wäre er auch nicht da, wo er jetzt ist.

Ob er allerdings Präsident wird, da habe ich so meine Zweifel.

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